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33 Jahre Karnevalsverein Löstige Innenstädter

Vor 33 Jahren reiste das Kölner Dreigestirn von 1980, Prinz Bert I. (Bert Zorn), Bauer Helmut (Helmut Schüller) und Jungfrau Wilhelmina (Willy Oberwalleney) mit dem Prinzenführer Wilbert Mühr nach Amerika zur Steubenparade in Philadelphia und New York.

Mit dabei waren unter anderen Karl Sturm und Hans Wolfs. In Philadelphia hatte Walter Pottgießer zwei große Festwagen für die Steubenparade vorbereiten lassen. Der Funke sprang über!

Dreigestirn 1980

Die Gründungsväter der 1. Kleinen KG

Nach der Steubenparade war in Philadelphia in der Gaststätte "Deutsches Brauhaus" ein Essen vorbereitet. In dieser feucht-fröhlichen, echt kölschen Runde mit vielen deutsch-amerikanischen Freunden entstand die Idee, zu Hause eine ebenso fröhliche Karnevalsgesellschaft zu gründen. Sie sollte so lustig und gelockert sein, wie die Reise zur Steubenparade, jedenfalls anders und gelöster als das, was man allgemein so kannte. Der Funke sprang über! In Köln wieder angekommen, wurden die Überlegungen von Amerika fortgesetzt.

Am 19.12.1980 fand in der Gaststätte "Gildenhaus" die Gründungsversammlung statt. Anwesend waren das oben erwähnte, immer noch amtierende Dreigestirn, der Prinzenführer, die Reiseteilnehmer, sowie die Freunde Wolfgang Kriesel, Hubert Platz, Gustav Adolf Kemper und Willy Thieves. Präsident wurde Bert Zorn, Vizepräsident Karl Sturm, Schatzmeister Helmut Schüller, Schriftführer Willi Oberwalleney, Senatspräsident Wilbert Mühr und Präsident des Großen Rates Hans Wolfs. Der Name der Gesellschaft war schnell gefunden, als man nach einem Gegensatz zu den vielen großen Kölner Gesellschaften suchte, um die Art und das Image besonders herauszustellen: "1. Kleine KG Löstige Innenstädter, n.k.e.V.". Die Zahl der Mitglieder sollte 45 nicht übersteigen. Die Vereinsfarben sollten unauffällig braun und cremefarbig sein, was uns später den Namen "De Kremschnittcher" einbrachte. Sicher auch eine kleine Anspielung auf den Präsidenten, damals Chef des "Cafe Riese" in der Schildergasse. Wir alle sind Vollblutkarnevalisten in unserer geliebten Vaterstadt Colonia, ohne Rang- und Ehrenabzeichen.

Bei uns ist jeder Ratsherr und Senator. Außer der Lust am "fiere" und der Pflege der kölschen Mund- und Eigenart haben wir uns zum Ziel gesetzt, bedürftige Kölner Bürger zu unterstützen.

Bunte Farbenpracht im Kölner Gürzenich

Am 26. Januar 1982 erschien der Karnevalsverein die "Löstigen Innenstädter" mit ihrer ersten Familien-Prunksitzung auf der Bühne des Kölner Karnevals. Welch ein Bild im Gürzenich: Mehr als 1200 kostümierte Jecke erzeugten allein mit ihrer bunten Farbenpracht und mitgebrachten Ausgelassenheit eine Stimmung, die ihresgleichen suchte. Der Elferrat verkörperte mit seinen Kostümen 11 Kölner Originale.

Dreigestirn 1990

Damals ging man zu Prunksitzungen noch im Smoking und die Damen im Abendkleid. Und jetzt das in Kölns "Guter Stube". Die Presse schrieb: "Das hat keiner vorausgeahnt, dass die "1. Kleine K.G." so groß ist". Seitdem veranstalten wir in jeder Session, heute im Sartory, unsere Kostümsitzung mit unseren Gästen aus Stadt und Land und immer mit den bekannten Spitzenkräften des Kölner Karnevals. Auch außerhalb der Session feiern die Mitglieder mit ihren Damen viele schöne Feste. Vor allem die gemeinsamen Reisen haben ihre angenehmen Überraschungen.

10 Jahre nach der Gründung stellte die 1. Kleine K.G. mit Prinz Hans Jürgen I (Hans Jürgen Eschweiler) Bauer Franz Josef (Franz Josef Kurth) und Jungfrau Wally (Walter Pottgießer) das Kölner Dreigestirn.

Nach dem Gründungspräsidenten Bert Zorn und seinem Nachfolger Heinz Frenger leitet jetzt Wolfgang Zorn, der jüngere Bruder aus dem " Zornigen Clan", als Präsident die Geschicke der 1.Kleinen K.G.

Seit dem 1.1.2013 feiert die 1.Kleine ihr 33tes Jubiläum. In den 33 Jahren ihres Bestehens hat sich die Gesellschaft ihre augenzwinkernde Verballhornung der großen Chors und Gesellschaften bewahrt, obwohl man selbst, mit 74 Mitgliedern, nicht mehr die kleinste Gesellschaft des Festkomites ist. 

Man gönnt sich einen Senatspräsidenten, hat aber keinen Senat. Man hat einen Präsidenten des großen Rats, der große Rat selber aber ist nicht existent.